Nahrungsmittelallergien/Nahrungsmittelreaktionen
Die Allergien auf Nahrungsmittel und gleichzeitig deren toxische Belastung durch Schadstoffe nehmen wesentlich an Bedeutung zu.
Verschiedene Mechanismen kommen in Frage, die die krankmachende Wirkung nach Nahrungsmittelaufnahme auslösen können:
Allergie Typ I (IgE vermittelt): tritt sofort nach Aufnahme des entsprechenden Nahrungsmittels auf. (Nesselsucht, Haut-Quaddeln, Asthma bronchiale, Wespengiftallergie etc.)
Nachweis durch Bluttest (Bestimmung v. IgE, eventuell RAST Test)
Nahrungsmittelunverträglichkeiten: (IgG vermittelt): durch eine Fehlfunktion des Immunsystems werden Antikörper gegen unterschiedliche Nahrungsmittel gebildet. Fortan werden diese Nahrungsmittel als körperfremd erkannt und damit Immunreaktionen, d.h. Entzündungsprozesse, eingeleitet. Es bilden sich Immunkomplexe, die sich in verschiedenen Geweben, Organen und Gefäßsystemen ablagern. Die meisten chronischen Beschwerden werden durch solche Reaktionen verursacht. Der Eintritt ist schleichend – eine Reaktion auf das jeweilige Nahrungsmittel kann bis zu 3 Tage nach dem Kontakt erfolgen. (Viele chronische Verdauungsbeschwerden, Hauterkrankungen, Erschöpfungssyndrom, unklare Schmerzzustände etc.)
Nachweis durch Bluttest (Bestimmung v. IgG, eventuell NM screening (Select 181, ImuProScreening))
- Pseudoallergische (Intoleranz-)Reaktionen: hoher Gehalt an biogenen Aminen in bestimmten Nahrungsmitteln:
- z.B.: hoher Histamin-Gehalt in Sauerkraut, bestimmten Weinsorten, Erdbeeren
- hoher Serotonin-Gehalt in Bananen
- hoher Tyramin-Gehalt in Schokolade
Im kinesiologischen oder physioenergetischen Test kann eine Vorauswahl der vermuteten Nahrungsmittelunverträglichkeiten getroffen werden.